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Gesundheit und Homeoffice

Gesundheit und Homeoffice

18. Januar 2022 Allgemein, Betriebliches KörperManagement®, Persönliches KörperManagement®

Pro und contra Telearbeit

Viele Arbeitnehmende haben (laut einer Studie der DAK aus dem Sommer 2020) eine positive Erfahrung mit dem Home Office gemacht. Danach wollen gut 77 % der Beschäftigten, die erst seit der Corona-Krise regelmäßig von der eigenen Wohnung aus arbeiten, die Telearbeit auch in Zukunft – zumindest teilweise – beibehalten. Es gibt viele Vorzüge: Man spart zum Beispiel Zeit, weil der Arbeitsweg wegfällt, kann flexibler im Haushalt und hinsichtlich der Familie reagieren und gesunde Lebensmittel im eigenen Zuhause zubereiten. Eine Forsa-Umfrage zeigt jedoch: Die Arbeit von zu Hause kann auch die Gesundheit beeinträchtigen. Mehr als 33 % klagen laut einer Forsa-Umfrage im Homeoffice über gesundheitliche Probleme wie Rückenschmerzen, Verspannungen oder Kopfschmerzen. Die Gründe sind vielfältig: Nicht ergonomische Arbeitsplätze zu Hause, eine mangelhafte IT-Ausstattung (z.B. zu kleine Bildschirme) oder längere und ungewohnte Arbeitszeiten.

Mediziner warnen vor den Folgen der Telearbeit

Schon länger warnen Mediziner vor negativen gesundheitlichen Folgen von Home Office. Die Menschen würden sich zu wenig bewegen, zu viel sitzen sowie zu viel Alkohol konsumieren und sich zu ungesund ernähren. Dadurch könnten Krankheiten wie Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Beschwerden am Bewegungsapparat zunehmen.

Homeoffice und psychische Gesundheit

Hinsichtlich der psychischen Gesundheit der Beschäftigten scheint sich die Telearbeit positiv auszuwirken: Fühlten sich vor der Pandemie 21 % der Beschäftigten regelmäßig gestresst, waren es während der Corona-Krise (laut DAK-Studie aus dem Sommer 2020) nur noch 15 %. Der Anteil der Erwerbstätigen, die nie oder nur gelegentlich gestresst waren, stieg von 48 auf 57 %.

Home Office Health Check

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Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Die Forschungsinstitute IGES und Forsa befragten dafür vor und während der Pandemie Beschäftigte. Von denen, die mittlerweile regelmäßig im Homeoffice arbeiten, sagten 56 %, sie seien bei der Heimarbeit produktiver als im Büro. Ca. 66 %  erklärten zudem, sie könnten Familie und Beruf besser miteinander vereinbaren. Besonders die Gruppe der 30- bis 39-Jährigen nannten überdurchschnittlich häufig die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf als Vorteil der Heimarbeit (laut DAK-Studie). Auch das Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung ist zu dem Ergebnis gekommen, dass mehr Homeoffice größere zeitliche Flexibilität und damit auch eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf bedeutet.

Nachteile durch Home Office

Die Flexibilität von „remote arbeiten“ hat auch laut der DAK-Studie Nachteile: Fast 50 % der Beschäftigten vermissten laut der Studie die klare Trennung zwischen Berufs- und Privatleben. Bei den 18- bis 29-Jährigen bemängelte dies mehr als 50 % der Befragten. Ca 75 % fehlte zudem der direkte Kontakt zu den Kolleginnen und Kollegen. Eine Untersuchung der Universität Koblenz hat sogar ergeben, dass sich ca. 20 % im Homeoffice einsam und sozial isoliert fühle.

Entwicklung in den nächsten Jahren

Der Präsident der Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) Eric Schweitzer stellt fest: „Wir haben (…) gemerkt, dass wir vieles doch mobil erledigen können, was wir bis dahin nicht für denkbar gehalten haben.“ . „Allerdings dürfen wir uns nicht der Illusion hingeben, unser komplettes Wirtschaftsleben von Zuhause aus erledigen zu können.“, sagte er der Deutschen Presse-Agentur. „Die meisten Unternehmen lassen sich auf Dauer nicht vom Rechner aus steuern.“.

Fazit

Das Homeoffice wird wohl aufgrund vieler Vorzüge die Coronapandemie überdauern. Nach einer Befragung des Münchner Ifo-Instituts gehen auch 54 % der Unternehmen davon aus, dass dies Telearbeit dauerhaft zunimmt. Trotz aller Skepsis rechnet der DIHK-Präsident Schweitzer damit, dass sich die Arbeitswelt in diesem Bereich verändert: „Wir werden nicht wieder in die Zeit von vor Corona zurückkehren.“. Hinsichtlich der medizinischen Risiken, sind hohe volkswirtschaftliche Kosten und Belastungen für das Gesundheitswesen zu erwarten. Auch das Betriebliche Gesundheitsmanagement und die Angebote der Betrieblichen Gesundheitsförderung sollten sich auf diese Veränderung der Arbeitsformen zeitnah einstellen.

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    Immun Coaching und Training

    Immun Coaching und Training mit medizinischer Begleitung

    13. Januar 2022 Allgemein, Betriebliches KörperManagement®, Persönliches KörperManagement®

    Stärken Sie Ihre Abwehrkräfte

    Das 12 Wochen Immun Coaching Programm enthält:

    • Ausführliche medizinische Labordiagnostik (Eingangsanalyse, Zwischenanalyse und Abschlussanalyse)
    • Sportwissenschaftliche Diagnostik, Coaching und Training mit ärztlicher Begleitung über die gesamte Zeit

    Immunsystem

    So stärken Sie nachhaltig Ihr Immunsystem

    Sie erhalten zu Beginn ein ausführliches Eingangsgespräch und ein medizinisches (Blutlabor) und sportwissenschaftliches Screening (sportwissenschaftliche Diagnostik inkl. Bio-Impedanz-Analyse (BIA)) im Arthron Gesundheitszentrum in Bad Homburg.

    Nach Erhalt der Blutwerte starten wir mit Ihrer Zielformulierung und leiten die Trainingsmaßnahmen ein (online oder vor Ort).

    Das Immun Coaching und Training umfasst die Bereiche:

    • Bewegung
    • Ernährung
    • Regeneration
    • Kälteanwendung

    Immun Coaching Calls

    In den ersten 4 Wochen vereinbaren wir einen wöchentlichen Coaching Call oder treffen uns vor Ort (30 Min.).

    In den darauf folgenden 2 Wochen setzen Sie Ihre individuellen Maßnahmen selbständig um.

    Medizinische Labor Zwischenanalyse

    Am Ende treffen wir uns vor Ort für die medizinische Zwischenanalyse (Blutlabor) und eine erneute BIA Körperanalyse.

    Nach Erhalt der Analysedaten besprechen wir dann die weiteren Maßnahmen für den zweiten Abschnitt des Immun Coaching Programmes.

    Sie haben Fragen oder Wünsche in der Zwischenzeit? Rufen Sie uns jederzeit gerne an!

    Abschlussanalyse und Fortführung des neuen Lebensstils

    Nach insgesamt 12 Wochen führen wir die medizinische und sportwissenschaftliche Abschlussanalyse im Arthron durch und sprechen nach Erhalt der Blutwerte über Ihre Fortschritte und wie Sie Ihren neuen Lebensstil fortführen können, um Ihre Abwehrkräfte stärken.

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    Firmenfitness

    Was ist Firmenfitness?

    10. Januar 2022 Aktuelles, Allgemein, Betriebliches KörperManagement®, Persönliches KörperManagement®

    Die Investition von Unternehmen in Firmenfitness liegt im Trend, aber was ist Firmenfitness eigentlich genau?

    Um Firmenfitness zu erläutern, macht es Sinn, zunächst auf die Definition des Begriffs Fitness zu schauen:

    Definition Begriff Fitness

    Fitness ist der englische Begriff für das deutsche Synonym Kondition. Landläufig versteht man darunter die motorische Fähigkeit Ausdauer, aber es gehören folgende motorischen Fähigkeiten dazu:

    • Ausdauer
    • Kraft
    • Beweglichkeit
    • Koordination
    • Schnelligkeit

    In mancher Literatur findet man noch die Entspannungsfähigkeit. Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit und Koordination sind im Gesundheitssport wichtige Fähigkeiten, um fit und gesund zu bleiben. Die Schnelligkeit ist weniger entscheidend. Die Entspannungsfähigkeit wiederum ist eine wichtige Fähigkeit, um Stress abzubauen.

    Firmenfitness ist nicht gleichzusetzen mit der Bezuschussung der Fitnessmitgliedschaft durch die Firma

    Firmenfitness Mitgliedschaft

    Die Übernahme oder Bezuschussung der Mitgliedschaft der Mitarbeitenden im Fitnessstudio liegt zunächst auf der Hand. Schließlich wird im Fitnessstudio die Fitness trainiert und das Unternehmen kann sich daran beteiligen und dies fördern. Oft werden dafür die Sachbezüge genutzt, die ab 2022 bei 50 Euro pro Monat liegen.

    Ganzheitliche Firmenfitness

    Ein ganzheitlicher Ansatz geht allerdings weit über Fitnesstraining, gesunde Ernährung (z.B. Obstkörbe am Arbeitsplatz), Wellness (z.B. Massagen in der Firma) und andere Entspannungsmaßnahmen hinaus.
    Home Office Health Check
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    Betriebliches Gesundheitsmanagement und Betriebliche Gesundheitsförderung

    In unserem Artikel „Betriebliches Gesundheitsmanagement und Betriebliche Gesundheitsförderung zur ersten Orientierung kompakt erklärt“ erläutern wir es ausführlicher:

    Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) ist die Analyse, Planung, Umsetzung und Ergebnismessung, um die Arbeitssituation gesundheitsförderlicher zu gestalten. Die Beschäftigten profitieren hierbei von einem gesünderen Arbeitsplatz und die Unternehmen von leistungsfähigen Mitarbeitenden. BGM ist sozusagen das organisatorische Dach für die Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF).

    Firmenfitness Programme sind ein wichtiger Baustein der Betrieblichen Gesundheitsförderung, um die Gesundheit und die Leistungsfähigkeit der Mitarbeitenden zu verbessern. Hinter dem Begriff verbirgt sich allerdings weit mehr als das (gemeinsame) Training im Fitness-Studio.

    Firmenfitness umfasst alle Maßnahmen, die innerhalb oder außerhalb der Firmen stattfinden und dem Erhalt und der Förderung der Gesundheit dienen. Ganz besonders digitale Formate liegen aufgrund der Coronapandemie im Trend.

    Firmenfitness Programme: Vom „nice to have“ zum „have to have“ – besonders in Zeiten der Coronapandemie

    Durch „Firmensport“ werden die „typischen Büroleiden“ wie Rückenschmerzen, Schulter-Nacken-Verspannungen oder Übergewicht vorgebeugt. Dadurch können Firmen Kosten für krankheitsbedingte Fehlzeiten reduzieren. Eine genaue Analyse zu den Herausforderungen (besonders in Zeiten der Coronavirus-Pandemie) bietet der aktuelle BKK Gesundheitsreport. Seit Beginn der Pandemie ist das Gesundheitsbewusstsein der Mitarbeitenden deutlicher in den Fokus gerückt. Deshalb ist es gerade jetzt wichtig, dass Unternehmen ihrer Belegschaft Präventionsangebote mithilfe von Firmenfitness-Programmen bieten. Besonders durch vermehrtes Homeoffice, dem wegfallenden von Arbeitswegen und den Einschränkungen der Fitnessstudios fehlt besonders ein körperlicher Ausgleich. Auch die Ernährungssituation hat sich in Pandemiezeiten deutlich verschlechtert. Zudem ist die Work-Life-Balance beeinträchtigt und die soziale Isolation nimmt zu.

    Vorteile von Firmenfitness für Arbeitgeber und Arbeitnehmer auf einen Blick

    Durch das Angebot von regelmäßiger Firmenfitness, ergeben sich folgende Vorteile für den Arbeitgeber:
    • Eine höhere Motivation, Produktivität und Leistungsfähigkeit der Mitarbeitenden
    • Reduzierung gesundheitlicher Beschwerden und dadurch weniger krankheitsbedingte Ausfälle
    • Ein besseres Image am Arbeitsmarkt
    • Verbesserte Bindung der Mitarbeiter an das Unternehmen
    Auch die Arbeitnehmer profitieren von der Teilnahme am Firmensport:
    • Reduzierung körperlicher und seelischer Belastungen
    • Prävention von Volkskrankheiten wie Übergewicht, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Rückenbeschwerden
    • Ein besseres Betriebsklima durch gemeinsame Aktivitäten
    • Höhere Motivation und damit Zufriedenheit am Arbeitsplatz

    Steuerliche Vorteile bei betrieblicher Gesundheitsförderung

    Wenn die Maßnahmen in Form von zertifizierten Präventionskursen durchgeführt werden, dann können Arbeitgeber Ihren Beschäftigten 600 € für die Teilnahme an Gesundheitskursen pro Jahr steuer- und beitragsfrei zur Verfügung stellen. Mehr Informationen dazu finden Sie in unseren FAQs.

    Unsere steuerlich begünstigten online Fitness und Faszien Präventionskurse, die Sie und Ihre Mitarbeitenden jederzeit von jedem Ort aus machen können, finden Sie hier: KörperManagement Mein Gesundheitsmanager Kurse.

    Kurse in Präsenz im Rhein-Main-Gebiet (Bad Homburg, Frankfurt, Darmstadt, Weiterstadt, etc.) bieten wir Ihnen gerne persönlich an. Kurse in ganz  Deutschland finden Sie bei unserem Kooperationspartner machtfit.

    Mitgliedsbeiträge für Fitnessstudios gehören somit nicht zu den steuerlich begünstigten Maßnahmen! Hier können Unternehmen allerdings weiter die Freigrenze für Sachbezüge gemäß § 8 Abs. 2 EStG nutzen. So kann der Betrieb einen Rabatt oder Zuschuss von bis zu 50 € (seit 2022) je Mitarbeitendem pro Monat gewähren. Haufe hat sich mit den Neuerungen und Bedingungen in diesem Artikel eingehend beschäftigt. Ein großer Anbieter von solchen Firmenfitness-Mitgliedschaften ist z.B. die Fitnesskette FitX.

    Firmenfitness Präventionskurs

    Die richtige Firmenfitness-Maßnahme finden

    Letzten Endes sollten Sie sich folgende Fragen stellen:

    • Wen wollen Sie erreichen? Bereits sportlich aktive Kolleginnen und Kollegen oder eher die „Sportabstinenten“?

    Bereits sportlich aktive Menschen werden Fitessstudio-Subventionen und „Challenges“ dankend annehmen. „Bewegungsferne“ Zeitgenossen werden Sie eher durch Resilienz-/ Stressworkshops und E-Learning erreichen.

    • Soll die Maßnahme während der Arbeitszeit erfolgen oder eher in der Freizeit?

    Das Fitnessstudio kann sowohl in der Mittagspause als auch vor/ nach der Arbeit besucht werden. Maßnahmen während der Arbeitszeit führt zu mehr Teilnehmenden und wertet die Wichtigkeit für das Unternehmen auf.

    • Sollen die Mitarbeitenden einen Eigenanteil tragen oder nicht?

    „Was nicht kostet ist nichts wert“? Eigenbeteiligung erhöht das Commitment, aber verringert die Anzahl der Teilnehmenden.

    • Geht es um eine kurze Aktion oder um Nachhaltigkeit?

    Ein Rückenfit-Kurs mit 10 Einheiten ist eine schöne Sache, aber Maßnahmen, die über das ganze Jahr geplant sind und bespielt werden sind wesentlich nachhaltiger.

    Weitere Impulse zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement und zur Betrieblichen Gesundheitsförderung erhalten Sie in diesem Artikel von uns.

    Fazit 

    Firmenfitness-Aktionen wie die Bezuschussung / Übernahme von Fitnessstudio-Mitgliedschaften sind ein guter Start und ein schönes Signal hinsichtlich der Wertschätzung der Mitarbeitenden. Nachhaltig und zielführend wird das Ganze allerdings erst mit etablierten Strukturen im Betrieblichen Gesundheitsmanagement und daraus abgeleiteten gezielten Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung.

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      Neujahrsvorsätze für Ihre Fitness 2022

      22. Dezember 2021 Aktuelles, Allgemein, Betriebliches KörperManagement®, Persönliches KörperManagement®

      Alle Jahre wieder: Neujahrsvorsätze

      Mal ehrlich: Hat es denn im letzten Jahr gut funktioniert mit den Neujahrsvorsätzen? Nein? Die Fitness lässt immer noch zu wünschen übrig? Dann ist dieser Artikel genau der Richtige für Sie, um 2022 hinsichtlich Ihrer Gesundheit richtig gut und nachhaltig aufgestellt zu sein.

      In diesem Artikel erfahren Sie:

      • Die Gründe, warum es bei vielen nicht gut funktioniert mit den Neujahrsvorsätzen
      • Was gut umsetzbare Neujahrsvorsätze sind
      • Tipps, wie es dieses Jahr gut gelingt mit den Neujahrsvorsätzen

      Schauen wir zunächst auf die Vorsätze der Menschen für 2022:

      Statistik: Welche Vorsätze haben Sie für das kommende Jahr? | Statista

      Interessant ist, dass die Top 3 Vorsätze mit dem Thema Gesundheit zu tun haben: Mehr als die Hälfte der Befragten (51 %), möchte „mehr Sport treiben“. Auch etwa die Hälfte der Personen (49 %) möchte sich „gesünder ernähren“. Und 42 % möchten – laut dieser Statistik von Statista – „abnehmen“.

      Viele wollen fit und gesund werden, aber warum sind viele nicht entschlossen, die Neujahrsvorsätze auch nachhaltig in die Tat umzusetzen?

      Die Gründe, warum es bei vielen nicht funktioniert mit den Neujahrsvorsätzen

      Auch dazu ist zunächst eine Statista Statistik aus dem Jahr 2019 interessant, wie lange gute Vorsätze für das neue Jahr halten:

      Bei der Mehrheit der Menschen halten die Vorsätze nur zwischen einem Tag bis hin zu einem Monat.

      Es gibt viele wissenschaftliche Studien dazu. Die 3 Hauptgründe sind:

      1. Viele nehmen sich zu viel vor
      2. Viele haben keine realistischen und überschaubaren Neujahrs-Ziele
      3. Die Neujahrsvorsätze werden zu einem Zeitpunkt getroffen, in dem nicht das Alltagsleben stattfindet

      Was gut umsetzbare Neujahrsvorsätze sind

      Nutzen Sie zunächst die SMARTe-Zielformulierung (die viele oft schon aus dem Beruf kennen):

      S – Spezifisch

      M – Messbar

      A – Attraktiv

      R – Realistisch

      T – Terminiert

      Die Zielsetzung: „Ein bisschen mehr Sport in 2022“ an Neujahr ist wenig hilfreich. Versuchen Sie es mal nach diesem Beispiel:

      Ich werde jeden Montag, Mittwoch und Samstag von 12.15 bis 12.45 Uhr (terminiert) bei mittlerer Belastung laufen gehen (spezifisch). Mein Ziel ist, wieder 5 km joggen (messbar) zu können , wie vor 3 Jahren (realistisch). Am xy Tag findet der 5 km Lauf in Musterdorf / der App Run statt. Da werde ich stolz in der angestrebten Zeit ins Ziel kommen (attraktiv).

      Tipps, wie es dieses Jahr gelingt mit den Neujahrsvorsätzen

      Diese Tipps helfen Ihnen dabei, Ihre Neujahrsvorsätze tatsächlich zu verwirklichen:

      • Zerlegen Sie das große Gesamtziel in kleine Teilziele
        Oft sieht man „den großen Berg“ des Gesamtzieles. An einem Tag wird oft wenig erreicht, aber in einer Woche und in einem Monat schon wesentlich mehr! Notieren Sie Ihre objektiven Fortschritte.
      • Nehmen Sie sich Konkretes vor
        Nutzen Sie dazu auf jeden Fall die SMARTe Zielformulierung (siehe oben).
      • Fangen Sie sofort an
        Seien Sie entschlossen! Starten Sie sofort und wenn es nur eine Minute ist!
      • Bleiben Sie permanent dran
        Laut einiger Studien dauert es mindestens zwei Monate bis man eine neue Gewohnheiten etabliert hat. Bleiben Sie jeden Tag dran! Ein Tag des „Scheiterns“ ist nicht schlimm, denn es macht nur 1/365 des Gesamtjahresziels aus.
      • Finden Sie „das eine Wort“ für Ihren Neujahrsvorsatz
        Fassen Sie den Vorsatz für das neue Jahr 2022 in nur einem Wort zusammen! Die SMARTe Zielformulierung ist lang und insgesamt wenig emotional, aber zum Beispiele das Wort „Figur“ könnte Sie „triggern“.
      • Seien Sie positiv und finden Sie Ihre Identität
        Sich etwas vorzunehmen, etwas nicht zu tun, kann dazu führen, dass Sie es wieder tun. Dies nennt man den „Ironie-Effekt“. Besonders schädlich wirkt er bei Vorsätzen, wie zum Beispiel: „Ich möchte nicht mehr rauchen“. Formulieren Sie es besser hinsichtlich einer neuen Identität: „Ich rauche nicht“.
      • Erzählen Sie jedem von Ihrem Ziel 
        Posten Sie Ihr Ziel auf den sozialen Medien. Sagen Sie es der besten Freundin, der Familie, dem Kollegen. Dank mentaler Unterstützung, Nachfragen und dem „sozialen Druck“ besiegen Sie den innere Schweinehund.
      • Üben Sie Zuversicht
        Wer Neujahrsvorsätze einhalten will, muss an sich und den Erfolg glauben. Die Überzeugung genug Willenskraft zu besitzen, um lästige Gewohnheiten loszuwerden, ist deutlich erfolgreicher, als etwas Neues „nur mal so auszuprobieren“.
      • Haben Sie Spaß 
        Das Ganze sollte – zumindest mittelfristig – auch Spaß machen! Wie beschreiben, dauern Gewohnheitsänderungen bis zu 2 Monaten. Dann sollte es aber zur Identität gehören und nachhaltig umsetzbar sein.

      Viel Spaß und Erfolg bei der Umsetzung Ihrer Neujahrsvorsätze 2022! Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden wird sich freuen!

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      Freude an der Arbeit im Homeoffice

      Gesund im Homeoffice arbeiten

      25. November 2021 Allgemein

      Die Arbeit im Home Office birgt für Sie einige Risiken und gesundheitliche Gefahrenpotenziale. Gerade wenn Sie von zuhause arbeiten, können kleine unbewusste Verhaltensweisen zu größeren Beschwerden mit Langzeitfolgen führen.

      In diesem Artikel bekommen Sie Tipps aus 3 Bereichen, wie Sie gesund, fit und vital im Homeoffice arbeiten können:

      1. Verbesserung der ergonomischen Verhältnisse
      2. Stärkung des Immunsystems
      3. Stärkung der Resilienz

      Einfluss der Arbeit im Homeoffice auf die Gesundheit

      Wenn Sie im Home Office arbeiten, haben Sie oft weniger Bewegung als bei der Arbeit im Büro. Die Wege sind kürzer und der Antrieb vor die Tür zu gehen ist oft gering. Nicht selten liegt die Bewegungsaktivität (z.B. mit einer Smartwatch messbar) dabei unter 1 Kilometer. Genetisch veranlagt sind wir allerdings für die Bewältigung von circa 20 Kilometern am Tag (als wir noch Jäger und Sammler waren).

      „Diese „nicht artgerechte Haltung“ im Home Office hat unter anderem einen enormen Einfluss auf unseren Bewegungsapparat, auf unser Immunsystem und auf unsere körperliche wie mentale Resilienz.“.

      Tipps zum gesunden Arbeiten aus dem Bereich der Ergonomie

      Ergonomie am Arbeitsplatz

      Quelle: Gimbel: Körpermanagement – Handbuch für Trainer und Experten in der betrieblichen Gesundheitsförderung; Springer Verlag 2014

      Unter welchen ergonomischen Verhältnissen arbeiten Sie zuhause? Nicht selten sitzen einige seit Monaten auf Holzbänken am Esstisch oder auf der Coach mit dem Laptop auf dem Schoß. Das macht etwas mit Ihrem Bewegungsapparat.

      Home Office Health Check

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      Unsere Tipps für das Homeoffice:

      Prüfen Sie, ob Sie eventuell den Bürostuhl, die externe Tastatur und auch den Bildschirm mit ins Home Office nehmen können.

      Richten Sie den Arbeitsplatz möglichst so ein, wie in diesem Video beschrieben.

      Vermutlich haben Sie keinen höhenverstellbaren Schreibtisch zuhause. Nehmen Sie deshalb jede Gelegenheit wahr, bei der Arbeit zu stehen (z.B. bei Telefonaten) oder sogar zu gehen (z.B. bei Teambesprechungen). Ihre Bandscheiben werden interessanterweise im Stand nicht so stark belastet wie im Sitzen.

      Belastung auf die Bandscheiben

      Quelle: Gimbel: Körpermanagement – Handbuch für Trainer und Experten in der betrieblichen Gesundheitsförderung; Springer Verlag 2014

      Tipps zum gesunden Arbeiten aus dem Bereich der Stärkung des Immunsystems

      Hat sich seit der Coronapandemie und der Arbeit im Home Office Ihr Bewegungsverhalten und Ernährungsverhalten verändert? Viele Menschen haben eine schlechtere Fitness und mehr Gewicht seit sie zuhause arbeiten.

      Unsere Tipps für das Homeoffice:

      Gehen Sie jeden Tag mindestens 30 Minuten vor die Tür und belasten Sie sich nach subjektiv mittlerer Intensität. Sie können zum Beispiel walken oder auch Rad fahren. „Der Kilokalorienverbrauch steigt von circa 100 Kilokalorien im Sitzen auf circa 300 Kilokalorien beim Gehen.“

      Obst und Gemüse

      Achten Sie zudem bei der Ernährung darauf, dass Sie jeden Tag 5 Portionen Obst und Gemüse essen. Eine Portion ist eine Hand voll. Am besten 2 Portionen Obst und 3 Portionen Gemüse. Die Obst- und Gemüsesorten sollen unterschiedliche Farben haben, denn unterschiedliche Farben gehen mit unterschiedlichen sekundären Pflanzenstoffen einher. Diese haben eine unterschiedliche Auswirkung auf Ihre Gesundheit.

       Tipps zum gesunden Arbeiten aus dem Bereich der Resilienz

      Untersuchungen zeigen, dass die Menschen im Home Office eher mehr als weniger arbeiten und sich das Arbeits- und Privatleben noch stärker miteinander vermischt. Jagt ein online Meeting bei Ihnen das nächste und die privaten Erledigungen werden „mal eben schnell“ zwischendrin erledigt? Dafür „loggen“ Sie sich noch mal am Abend auf dem Firmenrechner ein? Das hat einen großen Einfluss auf Ihre Resilienz.

      Gesund Arbeiten im Homeoffice

      Unsere Tipps für das Homeoffice:

      Achten Sie darauf, dass Sie zwischen den einzelnen Meetings etwas „Rüstzeit“ einplanen soweit Sie Einfluss darauf haben. Blocken Sie bereits frühzeitig Slots für Ihre Mittagspause und für kurze Bewegungsaktivitäten.

      Falls Sie kein extra Arbeitszimmer zuhause haben, achten Sie ganz besonders darauf, dass Ihre Wohnung nach erledigter Arbeit wieder „bürofrei“ ist. Einen gewissen gedanklichen Abstand von der Arbeit zu bekommen ist so viel besser möglich und stärkt Ihre Resilienz.

      Die Tipps waren hilfreich für Sie und Sie möchten weitere Impulse erhalten? Dann laden Sie sich gerne unser Dokument herunter! Hier geben wir Ihnen weitere Tipps zur Stärkung Ihres Immunsystems.

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